Die Diät für Verschwörungstheoretiker PDF Print E-mail
Written by Channing   
Tuesday, 23 September 2008 12:30

Man kann sich über die "Weltverschwörung" informieren und andere aufklären, aber bis sich die Welt dadurch verändert kann noch viel Zeit vergehen. In der Zwischenzeit wird man durch diese Erkenntnisse nicht glücklich. Man ist eher sogar unglücklicher als zuvor. Deshalb ist wichtig, so finde ich, seine Erkenntnisse auch praktisch umzusetzen, nämlich für die Verbesserung seines eigenen Lebens.

Ein Bereich, in dem man die neuen Erkenntnisse also für sich anwenden kann, ist Gesundheit und Ernährung. Wir wissen also, das die Eliten nicht wirklich am Wohl der Bevölkerung interessiert sind. Am liebsten würden sie es sogar haben, wenn diese dumm und unterwürfig wäre. Ungesunde Menschen aber können in der Regel weniger klar denken und sind abhängiger. Tatsache ist auch, dass die Eliten sowohl die Lebensmittelkonzerne als auch die Regulierungsbehörden kontrollieren. Daraus kann man also schliessen, dass viele Ernährungsprodukte gar nicht so gesund sein dürften, wie vielerseits propagiert wird.

Konsequenterweise sollte man daher alle künstlichen Stoffe vermeiden und eine möglichst natürliche Ernährung anstreben. Viele dieser künstlichen Stoffe sind zudem so konzipiert, dass sie eine Sucht auslösen, und somit den Konsumenten an sich binden. Welch bessere Methode gibt es denn, Profit zu machen, als "drogensüchtige" Kunden zu haben?

Ich habe also mal meine "verschwörungstheoretische" Weltansicht für meine Ernährung eingesetzt, und damit tatsächlich guten Erfolg erzielt. Ich habe innerhalb einiger Monate etwa 10 Kilo abgenommen ohne Hungergefühle und fühle mich merklich gesünder.

Dabei habe ich herausgefunden, dass es einige Punkte bezüglich einer gesünderen Ernährung gibt, die nicht so bekannt sind bzw. die in den Massenmedien bestritten werden (z.B. dass Kohlensäure dick macht). Dies dürfte aber einen "Verschwörungstheoretiker" eigentlich nicht weiter wundern.


Die Verschwörungstheoretikerdiät

Folgende Punkte (zu vielen Punkten habe ich Auflärungsvideos als Link hinterlegt):

- Ich habe mich von Koffein entwöhnt und trinke nur noch ganz selten Alkohol (und nehme auch sonst keine Suchtstoffe mehr).

- Ich esse nichts, was Aspartam oder Glutamat enthält.

- Ich esse kein Fleisch.

- Ich trinke keine Getränke mit Kohlensäure (d.h. idR stilles Wasser (viel) und Säfte (wenig)). Ausnahme ist nur, wenn ich in einer Gaststätte o.ä. bin, die kein stilles Wasser hat.

- Ich esse möglichst viele Bio-Produkte.

- Ich esse überwiegend Rohkost (d.h. ungekochtes Obst & Gemüse).

- Ich esse abends eher wenig.

Noch zu erwähnen ist, dass ich nur moderat Sport betreibe, d.h. morgens 5 Minuten Gymnastik und zweimal pro Woche etwa 1 Stunde leichtes Joggen.

Milch trinke ich übrigens auch nur noch extrem selten, und etwa 3 Mal pro Woche etwas Käse oder Ei.


Umstellung schrittweise

Ich habe auch festgestellt, dass die beste Methode meine Ernährung (und auch andere Lebensweisen) umzustellen, ist, dieses schrittweise zu tun.

Ich habe also in einem ersten Schritt aufgehört, Cola zu trinken. Als ich dann nach einigen Wochen kein Verlangen mehr nach Cola spürte, habe ich dann auch keinen Kaffee o.ä. mehr getrunken. Danach bin ich dazu übergangen, nicht mehr jeden Tag Fleisch zu essen, sondern nur noch 2-3 Mal pro Woche. Nach einem Jahr etwa konnte ich dann ganz auf Fleisch verzichten. Dabei habe ich dann auch allmählich auf Bio-Produkte umgestellt. Einige Monate später bin dann dazu übergegangen immer mehr Rohkost (d.h. ungekochte Nahrung) zu essen.

Das Prinzip dabei war immer, dass ich jeweils nur eine kleine Umstellung gemacht habe. Dadurch fiel mir die Veränderung leichter und ich wurde nicht so schnell rückfällig. Als ich mich dann jeweils an diese kleine Umstellung gewöhnt habe und sie ein fester Bestandteil meiner Gewohnheiten wurde, bin ich dann zum nächsten Schritt übergegangen.



 

 

Last Updated on Tuesday, 23 September 2008 15:23