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Medienhysterie über harmlose "Autobomben" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Channing   
04.07.2007

Die Massenmedien und Regierungen machen sich mit der Übertreibung der Gefährlichkeit der gescheiterten Terrorattentate von letzter Woche in Grossbritannien kurz nach der Amtseinführung von Premierminister Brown sowohl lächerlich als auch moralisch zu Komplizen des Terrors.

Hier zunächst ein Text zur wirklichen Gefährlichkeit der Autobomben von einem Experten:

"Zur tatsächlichen Gefahr dieser "Bomben"

Mario Schmid

Noch heute Vormittag konnte ich mit einem echten Spezialisten über das Thema sprechen.
 

Er ist Feuerwehrmann, "Bombenentschärfer" = technischer Sachverständiger der Staatlichen Munitionsbergungsdienstes des Landes Sachsen und Feuerwehrmann (und hat heute Morgen bei unserem Stadtfest der Öffentlichkeit Feuerwehrtechnik demonstriert, also so Motorbetriebene Blechscheren zur Rettung von Leuten aus Unfallfahrzeugen usw.); außerdem ist er Feuerwerker (ist Ausbilder bei denen hier http://www.sprengschule-dresden.de/ und hier ist er angestellt http://www.countdown2001.de/).

Der Mann hat also Ahnung, im Gegensatz zu vielen anderen, die sich auch äußern.

Er meint, im Fernsehen hieß es ja, es seien in den Autos 60 Liter Benzin und "mehrere Gasflaschen" mit Propan sowie Nägel gefunden worden. Er sagte, ja das könne explodieren, aber eine Explosion ist ein sehr allgemeiner Begriff; ein kleiner Luftballon kann auch explodieren. 60 Liter Benzin sei schon das, was nahezu JEDES Auto mitführt, nämlich im Tank.

Diese Benzinmenge könne dazu führen, daß das Auto abbrennt (was bei Unfällen hin und wieder geschieht), mehr eigentlich nicht. Die Gasflaschen selbst könnten in diesem "Benzinsee" soweit erhitzt werden, daß sie bersten und plötzlich einen gewissen Knall und Feuerball erzeugen, welcher gewissermaßen eine Explosion ist. Er meinte, das sei aber maximal alles sehr sehr schwach explosiv, es ist weit von einer Detonation entfernt und würde eher plötzlich abbrennen  - eventuell würden die Nägel herumgeschleudert, aber nur so langsam, daß sie harmlos wären, es sei denn, man bekäme sie direkt
ins Auge.

Die "Explosion" sei nur eine schnelle Verbrennung, die, weil sie verglichen mit "richtigen" Explosionen sehr langsam ablaufe, eher den Charakter einer Stichflamme nach oben hätte, wegen der Thermik. Er hatte vor Jahren schon mal einen brennenden Tanklastzug voll mit Benzin zu "betreuen", und der explodiert auch nicht, sondern brennt ganz ruhig ab - in Form einer sehr großen Flamme (...).

Damit Benzin/Propan stark explodieren könne, sei ein nahezu ideales Mischungsverhältnis von Brennstoff und Sauerstoff bzw. Luft in der Gasphase nötig; das ginge bei so kleinen Mengen nur in geschlossenen Räumen wie z.B. in Gebäuden, weil selbst minimaler Wind die Benzin/Propanwolken auseinandertreiben und unter die Explosionsgrenze (Konz.) verdünnen würde.

Innerhalb der Mercedes sei maximal eine optimale Gas/Luft-Mischung von ca. einem m³ zu erwarten, was er als ziemlich ungefährlich bewertete, da maximal die Scheiben des Wagens bei der Explosion rausflögen - es würde zwar knallen, aber Menschenleben seien nicht gefährdet, die Glassplitter seien bei sowenig Energie direkt neben dem Auto nicht tötlich, geschweige denn Dutzende Meter weit weg.

Er sagte, die Wirkung von "Benzinverpuffungen" (er sagte, Explosion sei dafür eigentlich übertrieben) kenne jeder aus dem Fernsehen, weil die Filmexplosionen welche man in Form dieser gelben Wolken zu sehen bekäme einige Liter  Benzin seien, welche man z.B. mit Druckluft in die Höhe schießt und dann entzündet wobei sich ein spektakulärer, aber nur rein optischer Effekt ergibt, das würde eher zischeln als knallen und sei abgesehen von einer lokalen Brandgefahr völlig harmlos.

Er meinte, mit 20kg Schwarzpulver wäre ein sehr viel destruktiverer Effekt verbunden, mit 20kg TNT o.ä. wäre das ganze Auto in Stücke gerissen worden, wobei die Blechteilchen noch in 100m und mehr potentiell tötliche Geschosse gewesen wären - überhaupt nicht zu vergleichen mit Benzin/Propan. Er sagte, "extrem wahrscheinlich" sei es, daß der Wagen einfach ruhig und lokal abgebrannt wäre, eventuell hätte es einige Verpuffungen gegeben, die jedoch so schwach wären, daß sie schon 10m weiter niemanden hätten schädigen können.

Er wunderte sich, warum die Terroristen so dumm seien, wenn schon Benzin, dann einen ganzen Tanklaster entführen oder einen Flüssiggastank vom Format eines Hausheizungstanks ("einige m³") in ein dicht bevölkertes Gebäude rasen lassen - das würde zwar nicht explodieren, also das Haus würde nicht in die Luft fliegen, aber es würde tatsächlich viele Tote geben, weil sie schlicht alle verbrennen würden. Außerdem merkte er an, daß die Terroristen sich wenigstens bei der IRA hätten orientieren können, die hätten schon vor Jahrzehnten richtige Bomben mit richtigem Sprengstoff gebaut, nicht bloß solche "überdimensionalen Dummejungenstreiche".

Ich merkte an, daß sie vielleicht keinen Zugang zu richtigem Sprengstoff hatten, wegen der heute strengen Sicherheitsbestimmungen, und da lachte er nur, und sagte, jeder Pyrotechniker der in einem kleinen Kaff das Stadtfest ausrichtet hat ganz leicht und ohne Probleme zugang zu größeren Mengen Stoffen, welche "es richtig knallen lassen" könnten, und die Busbomber letztens in London hatten ja auch richtig detonierenden Sprengstoff, nicht nur ein paar Liter von der Tanke. Warum dann gesagt wurde, es hätte hunderte Tote geben können, fragte ich ihn, dazu hat er nur mit den Schultern gezuckt und gesagt "keine Ahnung".

Fakt ist, ein auf der Straße abgestellter PKW mit Benzin und Propan drinnen ist KEINE große Gefahr im Sinne einer Autobombe - die kann ein ganzes Haus einreißen, die Mercedes in London hätten noch nicht einmal ihre Nägel verstreut, geschweige denn in Schrapnell verwandelt.

Wir können also froh sein, daß die Terroristen so dämlich sind - offen gesagt ist es mir so lieber als wenn die klüger wären. Dumm bombt schlecht, und das sollte jeden beruhigen."

Quelle:
http://www.heise.de/tp/foren/go.shtml?read=1&msg_id...


Die Frage ist also, warum erzeugt solch ein Ereignis eine solche Medienhysterie:


Image

Europa im Fadenkreuz +++ Weitere Anschläge stehen bevor +++ Attentäter auf dem Weg zu uns?

Terror-Attacke schockt Urlauber

Glasgow/Berlin – Schreie, Panik, Entsetzen: Es hätte Hunderte von Toten und Verletzten am ersten Tag der Schulferien in Schottland geben können!

Quelle:
http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2007/07/02/terror-england/...



Ist es denn nicht Ziel des Terrors Angst zu verursachen? Wenn also ein Terrorattentat so kläglich scheitert, warum erzeugt es dann in Massenmedien und Regierungen - sogar in unbetroffenen Ländern - soviel Hysterie und Aktionismus?

Wie z.B. hier:


"Kanzlerin will innere Sicherheit durch Militär

Getrennte Aufgaben zwischen Bundeswehr und Polizei: Kanzlerin Merkel hält sie für ein Konzept von gestern. Sie will die Truppen für die Terrorabwehr innerhalb Deutschlands einsetzen. Sie sieht darin ein Denken in ganz neuen Zusammenhängen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich angesichts der wachsenden Terrorgefahr für eine Ausweitung der Einsatzmöglichkeiten der Bundeswehr im Inneren ausgesprochen. Dies müsse "im Zusammenhang mit terroristischen Gefahren in ausgewählten Bereichen" möglich sein, forderte die CDU-Vorsitzende in Berlin. Die alte Trennung von innerer und äußerer Sicherheit sei "von gestern", spätestens seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 müsse man in ganz neuen Zusammenhängen denken."

Quelle:
http://www.welt.de/politik/article991137/Merkel_...

Wenn man denn doch nicht den Terroristen "in Hände spielen" möchte, wäre es nicht besser, ruhig und mit Umsicht zu reagieren?

So erscheint es doch sehr, als wollten Massenmedien und Regierungen diese Ereignisse absichtlich aufbauschen, um Panik in der Bevölkerung zu verbreiten. Sie hoffen wohl damit Zustimmung für ihr Ziel, der weiteren Stärkung der Staatsmacht, zu erreichen.

 
Kommentare (4)Add Comment
...
geschrieben von Underdog, 04.07.07
nabend,

stimme deinem Fazit voll
das die Medien zur Verdummung und Aufhetze angewiesen wurden, damit wir glauben sollen das viele hätten sterben sollen, damit wir Angst haben und damit unsere "Regierung" noch mehr Grundrechte beschneidet und der Rollstuhlterrorist jedem Freien Bürger ne Hundeleine in den Arsch schieben kann (Online Durchsuchung zb.)

Nur deshalb wird so ne Hysterie gemacht.

So long

Underdog

***i´ve seen Terrorstorm&Loose Change***
...
geschrieben von wolle, 05.07.07
Ich denke auch ,das dies nur Panikmache ist,gerade im Radio BR3 (meldung 05.07.07 um 9:50) in der Verkehrsmeldung ist ein Laster mit Propanflaschen auf der A8 in Brand geraten,und der ist auch nicht explodiert!
...
geschrieben von Rocker, 05.07.07
...der Sinn unserer "Regierung" ist, das Geld der Bürger in die Taschen von einigen wenigen
Supereichen zu schleusen. Mittel dazu sind z.B. Kriege (Rüstungs-, Bau- und Brennstoffaufträge).
Damit das dumme Volk nicht aufmucken kann, wird die "Sicherheit" (von wem eigentlich??? -unsere?? nein! -die der wenigen Superreichen!!!) schrittweise hochgefahren. Ähnlich wie bei der Stasi ist Prävention das Mittel der Wahl. Wenn ich weiß, wo und wie sich eventuelle Patrioten bewegen, kann ich jederzeit einschreiten. Die "rechtliche" Grundlage wird derzeit in der geplanten EU-Verfassung geschaffen werden (lest auch die mal durch!!!). Diese wird selbst die gezielte Tötung von "Aufständigen" legalisieren.
Im Forschungsprogramm der NATO stehen solche Themen wie "Ecoterrorism Countermeasures".
Schlagt mal diesen Begriff bei Wiki nach! :-O Fragt man sich, was die NATO damit zu schaffen hat.
Rockefeller hat mal gesagt, dass es nur eines genügend schlecklichen Ereignisses bedarf, das die Menschheit eine Weltregierung akzeptiert...
...
geschrieben von Achim Wolfrum, 04.11.07
Als technisch ziemlich versierter Mensch habe ich schon beim ersten hören der Nachricht gefragt, wie man mit Nägeln und Propangasflaschen eine Bombe bauen will. Die meisten "Terrorfälle" in der letzen Zeit wurden maßlos aufgebauscht. Entweder waren es nur dumme Jungs, die den Fehler gemacht haben, sich mit einem Polizeispitzel auf ein paar schräge Gespräche einzulassen (JF Kennedyflughafen) haben oder es warem erkennbar selber Opfer. Z.B. die 3 Araber, die man in der Nähe des britischen Flughafens im Auto mit einer Benzinbombe beim Fahren in die Luft gesprengt hat, und wo man behauptet hat, es wären Selbstmordattentäter gewesen.

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Letzte Aktualisierung ( 04.11.2007 )
 
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